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  1. Revelge (2017, 90 X 105, Öl a.L.)

Revelge handelt von einem Trommler, der vom Haus seines Schatzes in die Schlacht zieht und tödlich verwundet wird. Die Kameraden können ihm nicht helfen, sondern sinken selbst um ihn herum tot nieder. Der Trommler erweckt sie und schlägt mit ihnen die Feinde in die Flucht; zum Schluss stellen sich all ihre Gebeine „in Reih und Glied wie Leichensteine“ vor dem Haus des Schatzes auf.

2. Rheinlegendchen (2018, 90 X 105, Öl a. L.)

Die Hauptperson von „Rheinlegendchen“ stellt sich vor, sie würfe einen Ring in den Rhein, wo dieser von einem Fisch gefressen würde, der wiederum dem König serviert würde. Dieser würde den Ring an die Geliebte weitergeben. Zugrunde liegt das Volkslied „Bald gras' ich am Neckar

 

3. Im „Lied des Verfolgten im Turm“ (2018, 90 X 110, Öl a. L.)

preist ein Gefangener die Freiheit der Gedanken. Zugrunde liegt das Volkslied „Die Gedanken sind frei“. Stimmt das wirklich?

 
 

 

 

 4. Wer hat dies liedlein erdacht? (2018, 90 X 105, Öl a.L.)

In diesem Lied wird einer lebenslustigen Wirtstochter ein Liebeslied gesungen. Die Liebe zu ihr lässt alles andere vergessen (Jugendsünden, Kummer, Krankheit,Tod).

5Lob des hohen Verstandes (2018, 90 X 95, Öl a. L.)

Hier halten Kuckuck (Picasso-Bild) und Nachtigall (Duchamps Urinal) mit dem Esel (Affen) als Schiedsrichter einen Wettstreit ab, wer von beiden besser singen kann (Urteil: Kuckuck/Urinal). Mahler macht sich in diesem Lied versteckt über Musikkritiker /Kritiker bildender Kunst) lustig.

 
 

6. Der Schildwache Nachtlied (2018, 90 X 105, Öl a. L.)

In „Der Schildwache Nachtlied“ schildert eine Schildwache ihre Trauer darüber, dass sie Nachtwache halten muss, während alle anderen schlafen können. Weiter ist das Lied ein imaginärer Dialog der Wache mit der Geliebten. Diese beteuert einerseits zwar ihr Warten auf den Soldaten, glaubt aber auch kaum daran, dass er im Dienst auf Gottes Hilfe zählen kann - eben weil er nicht der Kaiser oder König (Denkmal) ist, der den Krieg führt. Das Lied resigniert somit über das Schicksal des einfachen Soldaten.

 

 

7. Wo die schönen Trompeten blasen (2018, 90 X 100, Öl a.L.)

In „Wo die schönen Trompeten blasen“ besucht ein Soldat seine Liebste und zieht danach in den Krieg (Symbole: Krähe, fallendes Laub). Das Lied stellt die Charakteristika eines innigen Liebesliedes und der Militärmusik nebeneinander. Der Soldat versucht sich am Ende mit einer romantisierenden Vorstellung vom Militärdienst („die schönen Trompeten“) zu trösten.

 

8. Trost im Unglück (2018, 90 X 100, Öl a. L.)

 In „Trost im Unglück“ kommen ein Husar und sein Mädchen zu der Erkenntnis, dass sie auch ohne einander auskommen - ihre (links) und seine (rechts) Vergnügungen (z.B. hier das Auto statt des Pferdes im Lied). Zugrunde liegt das Volkslied Wohlan die Zeit ist kommen (Husarenliebe).

 
 

9. Des Antonius von Padua Fischpredigt (2019, 90 X 100, Öl a. L.)

 In „Des Antonius von Padua Fischpredigt“ (dessen Musik sich im 3. Satz der 2. Sinfonie wiederfindet) geht, nachdem seine Kirche leer ist, Antonius (hier M.L. King) zu den Flüssen, um stattdessen den Fischen zu predigen (Denkmal in Padua). Die sind von der Predigt zwar begeistert - vergessen sie jedoch bald wieder. So wie das menschliche Publikum wohl auch ...

 

 

 

 10. Verlorne Müh! (2019, 90 X 105, Öl a. L.)

In „Verlorne Müh’“ kabbelt sich ein Pärchen im Dialekt. Sie: Apfel, Amor; Er: "Nein"

 
 

11Das irdische Leben (2019, 100 X 105, Öl a.L.)

In „Das irdische Leben“ fleht ein hungerndes Kind seine Mutter um Brot an, muss von ihr jedoch mehrmals vertröstet werden, da erst das Korn geerntet, gedroschen und schließlich das Brot gebacken werden muss. Als schließlich das Brot fertig ist, ist das Kind jedoch bereits tot. Symbol: Krähe. Hintergrund: Lebensmittelkonzerne, Banken

 12. Der Tambourgesell (2019, 90 X 100, Öl a.L.)

Der „Der Tamboursg'sell“ ist die letzte Klage eines Tambourgesellen, der als Deserteur am Galgen hingerichtet werden soll. Denkmäler (von links) in Erfurt, Bernau bei Berlin, Wien, Potsdam. Symbole: Krähe (Tod), Taube (Friede)

 

 

 
Gustav Mahler, Des Knaben Wunderhorn (Zyklus zu den 12 Liedern)