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video: bericht "hans sagmeister stellt in törwang aus" des rfo (regionalfernsehen oberbayern)

 

„ich gratuliere meinem exkollegen zu beneidenswertem talent und offensichtlicher meisterschaft“

(dr. peter hattenkofer, exdirektor der realschule prien, juli 2008)


“ aus den intensiven studien der literatur holte er sich anregungen zur künstlerischen umsetzung tiefsinniger gedanken, die sich mit dem menschsein, mit den problemen der menschen befassen und als zeitlos gelten. gerne blickt er dabei hinter die kulissen, nimmt die gesellschaft von heute und die themen der zeit kritisch unter die lupe, um anschließend seine gedanken und eindrücke in den bildern zu verarbeiten. das ergebnis sind faszinierende, großformatige bildkompositionen in seinem ganz eigenen stil, der geprägt ist durch viele elemente aller epochen, die er je nach thema frei anwendet.”

(wendelstein-anzeiger, maria stadler, juli 2008)


“ich bin sehr beeindruckt von ihren bildem und dass ich, beziehungsweise meine lieder, der grund für die entstehung sein darf. auf ihrer website hab ich mich schon getummelt: hut ab!!! (fangt mi wirklich koaner auf hab ich sofort erkannt...)

mit herzlichen grüßen ihr

konstantin wecker” (juli 2009)


„so viele dinge gibt es auf dieser welt, die uns angst machen. ich kann leider nur darüber sprechen – sie aber besitzen die fähigkeit, dies in ihren bildern zu ausdruck zu bringen. beim anschauen wird man derart erfasst, dass man nichts dazu sagen muss. seien sie dankbar für ihre besondere gabe.“

(sieglinde schüssler, juli 2009)



“in fotorealistischer manier mit leichten anklängen an den surrealismus stellt er dar, ohne sklavisch abzubilden, verfremdet, versinnbildlicht. sein beeindruckendes bild »der jäger gracchus« bietet künstlerische aufbereitung, ja interpretation der wichtigsten lebenssituationen des großen böhmischen dichters franz kafka. das exponat »hälfte des lebens«, in welches ein selbstportrait sagmeisters »hineingeheimnisst« (goethe) ist, nimmt .auf das bedeutende gedicht hölderlins bezug. die schwäne, die majestätisch auf dem wasser dahingleiten und goldgelbe reife früchte mögen für die jugend, schönheit, anmut, aber auch für torheit stehen. in krassem gegensatz hierzu scheint die andere bildhälfte, in welcher der mensch - sagmeister - deutlich gealtert und ergraut ist - auch die umgebung und die »accessoires« muten plötzlich fahl und grau an, entfalten jedoch auf den zweiten blick durchaus ihre individuelle bellezza.

»l brauch' mein' kitsch« skandiert der liedermacher und songpoet konstantin we­cker. hans sagmeister nimmt dieses motto spielerisch auf, vermischt es mit eigenen für ihn mit kitsch verbundenen sujets, wie schmetterlingen, glockenblumen und alpenglühen. weitab von der postkartenidylle mit staunenden kindergesichtern stehen - außerhalb des »herz-kosmos« utensilien von drogenabhängigen, aufputschmittel sowie zerborstene flaschen.

dass dem maler auch der sinn für subtilen humor eigen ist, ist etlichen bildern zu entnehmen - als beispiel hierfür sei seine »danae« genannt, auf deren nackten leib sich der goldmünzenregen ergießt.

die werke sagmeisters voller poesie, esprit und hintergründigkeit sind in technik und malstil geprägt von langjähriger erfahrung, können, aber auch mut zum experimentieren. seine ausstellungstätigkeit hat der in törwang lebende künstler erst vor wenigen jahren begonnen. dass er noch weiter von sich reden machen wird, steht außer zweifel, auch wenn er sich keineswegs anpasst und nicht dem “mainstream folgt.”

(beate schulz/ dr. christoph bauer, traunsteiner tagblatt, juni 2010)


“ geballte emotion im ahnensaalvon zangberg (pianist komm, bariton steidl maler sagmeister: franz schuberts “winterreise” in wort, musik und bild):

die mit öl gemalten und mit seidig schimmernder lasur überzogenen werke erstrahlten in ihrer vielfältigen farbigkeit. sie gehören keiner stilrichtung an. hans sagmeister ließ sich einzig und allein von seiner intuition treiben, was den bildern echtheit und wahrhaftigkeit verleiht.

neben abstrakten und surrealistischen elementen finden sich neorealistische wieder, romantische sujets wechseln sich unvermittelt mit neuzeitlichen ab, verschlüsselte symbolik lässt sich durch aufmerksames studium des zugrunde liegenden textes auflösen. über allem aber liegt der schatten der persönlichen betroffenheit.”

(mühldorfer anzeiger, marian birken, oktober 2010)


“station für station hat sich der 64-jährige hans sagmeister in 13 monaten durch die winterreise gemalt, jedes bild für sich macht - in kombination mit müllers texten - einen längeren aufenthalt notwendig - und ist ihn auch wert. besuchern möchte man fast raten, die „winterreise" vorab auf den mp3-player zu packen.

sagmeister hat die assoziationen franz schuberts und wilhelm müllers nicht einfach nur wiedergegeben, sondern eigene ideen sprudeln lassen, unabhängig von zeit und raum. die gehobene gesellschaft zum beispiel, von der sich der wanderer an der zweiten station („die wetterfahne") abkehrt, stellt der künstler ins hier und jetzt, mit dickem wagen in der einfahrt des modernen architektenhauses.

der realismus kommt mal stärker und mal schwächer zum tragen, bisweilen löst sich der künstler auch ganz von der form („die post"). farben und kontraste machen die verschiedenen stimmungen deutlich, gegensätze vermitteln die innere zerrissenheit des wanderers. darüber hinaus lässt der maler symbole sprechen, platziert eine dunkle wolke an den blauen himmel oder schafft - in anspielung auf die todessehnsucht - reichlich platz für die krähe.” (mühldorfer anzeiger, wolfgang haserer, dezember 2010)


“hans sagmeister hat eine botschaft, er malt nicht nur um des malens willen, aus liebe zu den farben oder motiven. hans sagmeister benutzt das malen, um sich mit unserer zeit, um sich mit den menschen und mit selbst auseinanderzusetzen.

ein bestimmter motivstrang durchzieht viele bilder mit kindern, mit atomkraftwerken, mit einer landschaft die keine zukunft mehr bieten kann. wir stehen davor in unserer bunten autowelt und können dort trotzdem nicht leben. wie können wir unsere kinder vor der selbstgemachten menschenfeindlichkeit schützen und welche zukunft vermachen wir ihnen?

neben dem grellen und glitzernden, dem kurzlebigen und eigentlich hässlichen steht nicht selten das stille und stumme, schutzlose und voller gram gezeichnete menschen. in dieser stille sind sie schön. symbolik, assoziationen werden fast puzzleartig dazu gesetzt. das bild wird so zur inszenierung, lässt nicht zu, dass man einfach vorbeigeht, zwingt zum längeren studieren und entdecken.

das motiv ist durch den malvorgang dem fotografischen reproduktionsprozess entrissen und wird dadurch einmalig, einzigartig.

das herz des malers ist übervoll. wird die zeit reichen, damit wir verstehen und uns aufmachen können und unsere welt lebenswerter machen für die, die nach uns kommen? was ist der mensch? woher kommen wir und wohin gehen wir?

die gemälde geben keine antworten auf diese großen fragen, aber sie stellen sie neu in einem zeitgenössischen und biografischen individualistischen kontext. plötzlich wird es, wenn ich mich einlasse, spannend. ich beginne zu verstehen, weil das, was ich sehe, irgendwie mich auch betrifft oder mich zumindest berührt.”

(susanne diestelhorst-weiand, evangelisches bildungswerk rosenheim, januar 2011)


“den vergleich mit den auf dem weltkunstmarkt so überaus erfolgreichen leipzigern braucht hans sagmeister nicht zu scheuen. überzeugend und anschaulich verarbeitet er in seinen ölgemälden themen, wie zwischenmenschliche beziehungen oder gesellschaftliche hoffnungs- und ausweglosigkeit mit einer fotorealistischen detailtreue. hierbei orientiert er sich manches mal auch an literarischen stoffen, wie hölderlins „hälfte des lebens" oder kafkas „die verwandlung". das einem labyrinth ähnelnde gemälde „der jäger gracchus" erinnert in seiner zergliederung an die gleichnamige, fragmentarische erzählung kafkas, und spiegelt das verzweifelte verlorensein in der welt beeindruckend wider.

doch finden wir in den detailverliebten gemälden von hans sagmeister auch versöhnliche nuancen, die vom hintergründigen humor des künstlers zeugen. bilder wie „michelangelo"und „lebensabend", welche die dominanz beleibter frauen zeigen, offenbaren die lust des künstlers zu ironie und geben hoffnung: „eine urbayrische nämlich, das allzu tragische nicht zu ernst zu nehmen", wie es dr. hattenkofer formulierte.”

(trostberger tagblatt, daniel chodorowska, april 2011)

 

"du bist im positiven sinne ein genialer wahnsinniger." (dirk waltenbauer, priener künstler, juli 2011)