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Die Biene (2019, 100 X 100, Öl a.L.)

- Das Bild basiert auf dem Grundriss Franzesco Borrominis zur Kirche „S.ivi della sapientie“ in Rom. Bienenwaben bilden ein regelmäßiges Sechseck. Ihr Körper kann auf dem Bild mit dieser geometrischen Form in Übereinstimmung gebracht werden: Ihre sechs Beine markieren dann die Ecken des Sechsecks (wenn man 1 – 6 mit einer Linie verbindet), während ihre vier Flügel, ihr Kopf und ihr Hinterleib mit der Anzahl der Nischen im Grundriss von Sant’Ivo korrespondieren.

- In der Mitte: Das Thema „Biene“ auf Wabe

Darum herum (im Uhrzeigersinn):

1. hl. Ambrosius (bienen umkreisen seine kinderwiege und füttern ihn, zeichen seiner späteren beredtsamkeit und bedeutung als bischof und politiker)

2. l.cranach d.ä., venus (griech. aphrodite) und amor (er in der antike als bienendieb benannt)

3. biene bei der bestäubung (sie kann im schnellen Flug nur schwarz – weiß sehen)

4. pietro da cortona, deckenfresko (rom, palazzo barberini) als zeichen der papstfamilie barberini (barockzeit); bienen in deren wappen

5. biene bei napoleon als wappentier (königliches symbol seit dem mittelalter)

6. die biene maja und ihre abenteuer, Jakob Ernst Waldemar Bonsels (1880 – 1952) – fernsehserie in den 70er jahren

 

 

 

 

Der Bock (2020, 110 X 95, Öl a. L.)

In der Renaissance und im Barock als Spielgefährte von Putten/Kindern dargestellt, was auf  Ausschweifung und Wollust, aber auch auf Sinnenfreude hinweist. Bocksbeine (hier der Halbgott Pan) und Bockshörner galten als Kennzeichen des Teufels, aber auch des Todes (im Hintergrund die Symbole: dürrer Baum, aufkommende Wolke, Rabe).